Glanz und Zwielicht

für Posaune und Elektronik (2006)

Dauer: ca. 11½ min
Uraufführung: Tokyo, 5.6.2006
GEMA-Nr.: 9421254

Externer Link: Partitur (BabelScores)


In diesem musikalischen Gewebe aus realen Posaunenklängen und posaunenartigen elektronischen Klängen spielt die Idee des Glissando eine wichtige Rolle. Die Möglichkeit, kontinuierlich gleitende Tonhöhen zu erzeugen, ist ein auffälliges Merkmal der Posaune. Diese Technik wird in der Elektronik fortgesetzt, allerdings auf mikroskopischer Ebene: Die Teiltöne driften allmählich auseinander oder treiben aufeinander zu. Auf diese Weise entstehen inharmonische Klänge, die entfernt an Glocken oder Gongs erinnern. Die strahlende Pracht des Posaunentons tritt in ein Wechselspiel mit komplexeren, diffuseren Lichtwirkungen.